Veranstaltung | Vergaberecht

„Wer billig plant, baut häufig teurer?" - freiberufliche Leistungen im Spannungsfeld von Qualität und Preis 

Eine Veranstaltung des Behörden Spiegel zum VOF - Verfahren in der Reihe Führungskräfte Forum am 17. Oktober 2013 in Berlin mit Dipl. Ing. Monika Winkelman und RA Bettina Schmitt 

Der Wortlaut der VOF ist eindeutig: Ausschlaggebendes Kriterium für planerische Leistungen ist nicht (allein) der Preis. Vielmehr haben öffentliche Auftraggeber zu bewerten, “zu welchem Honorar die bestmöglichste Leistung zu erwarten ist”. Weiterhin heißt es, dass die Auftragsverhandlungen zur Ermittlung desjenigen Bieters dienen „der im Hinblick auf die gestellte Aufgabe am ehesten die Gewähr für eine sachgerechte und qualitätsvolle Leistungserfüllung bietet." 

Daher hat der öffentliche Bauherr nach VOF alle Möglichkeiten, seine Planungspartner über Qualitätskriterien zu bestimmen, ohne überteuerte Planungskosten in Kauf nehmen zu müssen. Fraglich ist aber, wie sich planerische Qualität und Preiswettbewerb zueinander verhalten. Welche Rolle spielt der Preis in der Wertung? Wie kann Qualität definiert werden und wie kann man diese über Vergabekriterien erreichen, ohne im Ergebnis feststellen zu müssen: „Wer billig plant, baut häufig teurer?“ 

Das als aktiver Workshop gestaltete Seminar beleuchtet zunächst beide Phasen des VOF-Verfahrens und geht dann der Frage nach, ob und wie öffentliche Auftraggeber bei der engeren Auswahl und dem sich anschließenden Verhandlungsverfahren beste Planerqualität erzielen können. Anhand von Best Practice-Beispielen wird hierbei insbesondere auf die Auswahl und Gewichtung von Eignungs- und Zuschlagskriterien eingegangen und mit praktischen Übungen zu verschiedenen Wertungsmethoden ergänzt. 

Information zum Führungskräfte Forum und zu der Veranstaltung:

http://www.behoerden-spiegel.de/Veranstaltungen/Seminare-und-Tagungen/

 

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